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Maniküre bis Nagellack - immer stellenbezogen

Maniküre bis Nagellack – immer stellenbezogen

Zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs begegnen sich Bewerber und Personaler erstmals Auge in Auge, sodass sich hier der erste persönliche Eindruck entwickelt. Auch wenn das Bewerbungsfoto präsent ist, wird die persönliche Erscheinung bestimmend sein. Dabei sind Äußerlichkeiten sehr entscheidend. Zwar wird auch durch die innerliche Haltung eine Ausstrahlung erzeugt, dennoch werden Personaler zunächst die äußerlichen Details betrachten. Bei Bewerberinnen sind diese auch immer die Hände und dort die Fingernägel. Da viele Frauen heute dem Nagellack besondere Beachtung schenken, konzentriert sich der Blick auf dieses Detail.

Männer sollten sich diesbezüglich aber nicht auf der sicheren Seite sehen, da auch nicht lackierte Nägel von Bedeutung sind. Personaler gehen nach einer Checkliste vor.

  1. Sind die Hände insgesamt sauber und gepflegt?
  2. Haben die Fingernägel die gleiche Länge?
  3. Werden Finger und Hände ruhig gehalten, oder sind Bewerber sehr nervös?
  4. Die Länge der Nägel bei Frauen wird ermessen.
  5. Das Nageldesign wird wahrgenommen und bewertet.
  6. Passen Nägel und Nagellack mit dem gesamten Outfit zusammen?

Zusammen mit dem Händedruck zur Begrüßung ergibt sich ein erster Eindruck, der mehrere Aspekte berührt. Zusammen mit dem Auftreten beim Smalltalk bilden sich Personaler das erste, wenn auch noch nicht entscheidende, Urteil. Wenn Sie bereits bei diesem ersten Eindruck durchfallen, werden Sie im Verlauf besonders viele Punkte sammeln müssen, um den Rückstand wieder aufzuholen.

Was nehmen Personaler über die Hände wahr?

Werden die Hände geschüttelt erkennen andere Menschen, ob Sie feuchte Hände haben, wenn Sie nervös sind. Danach kann die Person seine Hand zur Nase führen, wenn sie das Bedürfnis verspürt, den Geruch zu prüfen. Dies ist ein negatives Zeichen, da eher ein schlechter Geruch geprüft wird. Wenn Sie mit feuchten Händen grüßen, kann dies zum Nachteil gereichen. Feucht sind Hände auch, wenn sie kurz zuvor eingecremt worden sind, was Sie vermeiden sollen.

Optisch wird erkannt, oder die Hände gepflegt sind. Leicht ist dieser Zustand an den Nägeln abzulesen. Sauber und regelmäßig geschnittene Fingernägel müssen sein. Abgekaute Nägel sind nicht geeignet vorgezeigt zu werden. Die Nägel selbst werden meist intensiver betrachtet als der Rest der Hand, auch wenn Bewerber dies meist nicht bemerken. Hände und Fingernägel verraten sehr viel über die innere Einstellung und das Selbstbewusstsein von Menschen. In Berufen, in denen diese Eigenschaft vorausgesetzt wird, sind gepflegte Hände unbedingt erforderlich. Kundenkontakte mit schlechtem Nagellack und Nägeln sind undenkbar.

Der Nagellack und die Finger bei Bewerberinnen

Diese Fehler sind zu vermeiden, wenn Sie mit den Händen und dem Nagellack punkten möchten.

  1. Die Länge der Fingernägel muss unbedingt zur ausgeschriebenen Stelle passen. Wenn Sie regelmäßig und schnell die Tastatur des Computers oder eines Kassenautomats bedienen müssen, sind zu lange Fingernägel hinderlich. Wenn Sie dennoch mit sehr langen Nägeln zum Vorstellungsgespräch erscheinen, belegen Sie damit, dass Sie sich nicht sehr gut vorbereitet haben und der Firma zu wenig Beachtung geschenkt haben. Die Nägel sollten die Fingerkuppen in diesen Fällen nur wenige Millimeter überragen.
  2. Noch bevor der Nagellack beachtet wird, fällt auf, wenn die Haut über den Fingernägeln nicht behandelt worden ist und sich auf den Nägeln ausbreitet. Auch unsachgemäße Pflege der Haut wird leicht zu erkennen sein. Unterschätzen Sie nicht den Blick männlicher Personaler.
  3. Schließlich wird der Nagellack inspiziert. Wenn Sie sich bei seriösen Unternehmen bewerben, in denen keine exzentrischen Handlungen üblich sind, sollte sich auch Ihr Nagellack an diesen Umstand anpassen. Klarlack ist immer richtig. Auch sanfte Rottöne beim Nagellack sind willkommen. Aber sobald die Farbe ins Intensive und in die Überbetonung greift, bewegen Sie sich auf dünnem Eis. Der Nagellack sollte nicht zu sehr in den Mittelpunkt rücken. Daher werden auch Fingernägel mit außergewöhnlicher Färbung und künstlich aufgetragenen Mustern und Symbolen nicht sehr positiv bewertet. Dieser Nagellack und diese Nageldesign gehört in die Freizeit und sollte daher auf künstliche Nägel aufgetragen werden, die ausgewechselt werden können.

Nagellack und Fingernägel bei Männern

  1. Auch bei Männern sind schlecht geschnittene Nägel unerwünscht, wenn die Stelle mit Kundenkontakt ausgefüllt wird. Die Fingernägel überragen auch hier die Fingerkuppe leicht. Gepflegte Nägel sind gleich lang. Außerdem kann der Personaler erkennen, wenn die Nägel eine Schere oder eine Feile seit mehreren Wochen nicht mehr gesehen haben.
  2. Schlecht geschnittene und nicht gefeilte Fingernägel zeigen oft harte Kanten und Ungleichheit in der Länge. Sollten Sie zu einem neuen Anzug mit ungepflegten Händen erscheinen, geben Sie ein zwielichtiges Bild ab. Beide Aspekte passen nicht zueinander.
  3. Auch Männer sollten die Nägel regelmäßig pflegen, die Haut entfernen, schneiden und feilen. Niemals dürfen Nägel abgekaut werden. Dies deutet auf psychische Probleme oder nicht ausgereifte Charaktere hin.
  4. Nagellack ist Männern nicht zu empfehlen, da dies nur bei exzentrischen Männern erwartet wird. Auch Männer sollten bei Problemen eine Maniküre bei einem Kosmetiksalon durchführen lassen.

Sollten die Nägel Risse oder Rillen aufweisen, so ist zuerst medizinischer Sachverstand zu suchen, oder ein Kosmetiksalon zu konsultieren. Auch hier sind medizinische Grundkenntnisse zu erwarten. Sich selbst ohne ausreichende Kenntnisse an die Fingernägel zu machen, kann ins Gegenteil umschlagen, was damit bezweckt wird. Aber gegen Witterungseinflüsse sind entsprechende Mittel in Drogerie Märkten zu erhalten, die meist unbedenklich angewandt werden können.

Raucher, die gelbe Fingernägel besitzen, gelten als ungepflegt, dass diese Einfärbung bereits mit heißem Spülwasser verschwindet, also kein unvermeidliches Übel darstellt.

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