Das Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch

 

Willkommen, ich bin die Sabine Schulte und die private Webautorin dieser Webseite. Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt mit den Studenten der Hochschule Bremen. Wir versuchen allen arbeitssuchenden den Weg für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch zu ebnen. Alle PDF’s und Infos sind natürlich 100% kostenlos zur privaten Verwendung geeignet.

Das Vorstellungsgespräch ist der zweite wichtige Schritt auf dem Weg zu einer neuen Arbeitsstelle. Den ersten Schritt hat der Bewerber durch seine schriftliche Bewerbung bereits erfolgreich gemeistert und der Eindruck, den der Bewerber durch seine Bewerbungsunterlagen vermitteln konnte, hat das Interesse des Unternehmens offensichtlich geweckt. Im Vorstellungsgespräch gilt es nun, diesen positiven Eindruck zu untermauern und den Personaler endgültig zu überzeugen.

Überzeugen, aber nicht schauspielern

Grundsätzlich hat der Bewerber durch das Vorstellungsgespräch, wie der Name bereits besagt, die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen. Ähnlich wie in den schriftlichen Bewerbungsunterlagen kann sich der Bewerber dabei in ein möglichst positives Licht rücken, denn letztlich geht es darum, seine fachlichen Kompetenzen und Qualifikationen zu bestätigen und auf persönlicher Ebene Sympathiepunkte zu sammeln. Der Bewerber sollte aber immer versuchen, möglichst natürlich zu bleiben, sich also nicht verstellen. Jeder Personaler weiß, dass ein Bewerber nervös und angespannt ist. Insofern wird der Personaler vor allem zu Beginn des Gespräches Verständnis für kleinere Unsicherheiten zeigen, für den Versuch, eine Person dazustellen, die der Bewerber nicht ist, allerdings nicht.


Ein sicheres, überzeugendes Auftreten bedarf einer entsprechenden Vorbereitung

1.) Das Vorstellungsgespräch sollte ähnlich gewissenhaft und sorgfältig vorbereitet werden wie die schriftlichen Bewerbungsunterlagen. Liegt die Einladung für den Vorstellungstermin vor, sollte der Bewerber zunächst alle verfügbaren Informationen über das Unternehmen zusammentragen und die Inhalte verinnerlichen. Er sollte also nicht nur wissen, wie das Unternehmen heißt und welche Aufgaben der Bewerber künftig übernehmen würde, sondern auch beispielsweise die Rechtsform, die Größe des Unternehmens, einige Standorte, die wichtigsten Produkte und die Marketingstrategien in Form der aktuellen Kampagne oder einiger Werbespots kennen. Dieses Wissen ermöglicht dem Bewerber, schlüssig zu erläutern, weshalb ihn eine Tätigkeit in diesem Unternehmen reizt, zudem kann er belegen, dass er sich vorbereitet und mit seinem möglicherweise neuen Arbeitgeber beschäftigt hat.

2.) Zudem sollte sich der Bewerber überlegen, welche Fragen ihm gestellt werden können. Neben Fragen zum Unternehmen wird der Personaler in erster Linie Fragen stellen, die im Zusammenhang mit dem Lebenslauf des Bewerbers stehen. Insofern sollte der Bewerber nicht nur die einzelnen Stationen seines Lebenslaufes kennen, sondern detaillierte Angaben dazu machen können. Hierzu gehören vor allem auch Fehlzeiten, Lücken und Brüche, die der Bewerber plausibel und ehrlich erklären können sollte.

3.) Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Fragen des Bewerbers an den Personaler. Auch hierzu sollte sich der Bewerber Gedanken machen und einige Fragen zusammenstellen, die sich mit dem Unternehmen selbst sowie der künftigen Tätigkeit beschäftigen.

4.) Ebenfalls ein Teil der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist die Wahl des Outfits. Der Bewerber muss nicht unbedingt einen Hosenanzug oder ein Kostüm wählen, sondern entscheidender ist, dass der Bewerber gepflegt auftritt und sich wohlfühlt. Je nach Branche kann der Bewerber daher durchaus auf eine ordentliche Jeans zurückgreifen und diese mit einem dezenten Oberteil oder einem Blazer kombinieren.

Das Vorstellungsgespräch ist letztlich nur ein Gespräch

Auch wenn das Vorstellungsgespräch ein besonderes und wichtiges Gespräch ist, so bleibt es letztlich doch auch nur ein Gespräch. Das bedeutet, das Unternehmen und der Bewerber haben die Möglichkeit, sich gegenseitig persönlich kennenzulernen. Insofern ist neben einer guten Vorbereitung wichtig, die Grundregeln eines Gespräches einzuhalten. Hierzu gehört beispielsweise, pünktlich zu dem Termin zu erscheinen, freundlich aufzutreten, deutlich zu sprechen und seinem Gegenüber nicht ins Wort zu fallen.