Bewerbungsgespräch Physiotherapie Fehler

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Fehler Sie bei einem Bewerbungsgespräch in der Physiotherapie vermeiden müssen. Bild von ©Andrey Popov – de.fotolia.com

Ihnen steht ein Bewerbungsgespräch in der Physiotherapie bevor? Sie fragen sich, worauf Sie in dieser Bewerbungsphase achten müssen, um Ihre Chancen auf den Job zu wahren? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für Sie!

In diesem Beitrag lernen Sie etwas über die häufigsten Fehler in einem Vorstellungsgespräch als Physiotherapeut. Indem Sie diese fatalen Fauxpas vermeiden, hinterlassen Sie einen guten Eindruck beim Personaler. Beantworten Sie die Fragen des Recruiters zudem angemessen, steht Ihrer Anstellung nichts mehr im Weg!

In den folgenden Abschnitten verschaffen Sie sich nicht nur einen Überblick über die häufigsten Bewerbungsfehler. Sie sammeln darüber hinaus wichtige Informationen zu den Aufgaben eines Physiotherapeuten. Aus diesen Tätigkeitsfeldern ergibt sich ein spezifisches Anforderungsprofil an Ihre Person. Indem Sie diese Eigenschaften im Vorstellungsgespräch unter Beweis stellen, empfehlen Sie sich für die ausgeschriebene Stelle. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg bei Ihrem Bewerbungsgespräch in der Physiotherapie!

 

Das Profil des Physiotherapeuten in der Übersicht

Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen sind im öffentlichen und privaten Gesundheitswesen angestellt. Zu diesem Bereich zählen unter anderen Krankenhäuser, Kliniken der Rehabilitation, physiotherapeutische Praxen und Fitnessstudios. Des Weiteren ist eine Anstellung in einem Wellness-Hotel, in einer Senioreneinrichtung sowie in einer orthopädischen Praxis denkbar.

Unabhängig von der Arbeitsstelle sind Sie als Physiotherapeut/-in (veraltet auch: Krankengymnast beziehungsweise Krankengymnastin) für die Konzeption und die Durchführung von Therapiemaßnahmen für physisch eingeschränkte Patienten zuständig. Diese körperlichen Einschränkungen können sowohl den Muskel- und Sehnenapparat als auch den Gelenk- und Knochenapparat betreffen. Die Ursachen für derartige Beschwerden liegen häufig in degenerativen Alterserscheinungen, Verletzungen und Haltungsfehlern.

 

Verhelfen Sie den Patienten zu einem gesünderen Leben!

Als Krankengymnast/in behandeln Sie nicht nur (akute) Beschwerden. Ebenso gehört die Prophylaxe zu Ihrem Aufgabengebiet. Hierunter versteht man Angebote, die physischen Beschwerden vorbeugen sollen. Zu diesen Maßnahmen zählen beispielsweise die sogenannte Rückenschule und die Wirbelsäulengymnastik. Darüber hinaus können Sie schwangere Frauen betreuen, und ihnen bei der Prävention von mit der Schwangerschaft verbundenen Beschwerden helfen (Stichwort Schwangerschaftsgymnastik).

Um aktive und passive Therapieformen auf der Grundlage von ärztlichen Diagnosestellungen anzubieten und ihre korrekte Umsetzung sicherzustellen, greifen Sie übrigens auf diverse Hilfsmittel zurück. Zu den klassischen Materialien in dem Beruf gehören Gymnastikbälle, Geräte der Elektrostimulation, Sprossenwände und weitere.

 

Der Physiotherapeut als Motivator:

Ihre Aufgaben bestehen nicht nur in der Planung und Durchführung von Therapiemaßnahmen, sondern auch darin, die Patienten zu physischer Aktivität und einem zielgerichteten Training zu motivieren. In den Einzel- und Gruppensitzungen beraten Sie die Patienten zudem hinsichtlich der Vermeidung von gesundheitlich problematischen Haltungs- und Bewegungsmustern.

 

Der Beruf des Physiotherapeuten ist vielfältig

Eine weitere nicht zu unterschätzende Tätigkeit in dem medizinischen Bereich besteht in dem Protokollieren des Behandlungsverlaufs. Sie werten diesen unter Einbezug des jeweiligen Therapieerfolgs aus. Auf der Basis dieser Informationen passen Sie die Behandlungsmaßnahmen an, oder leiten in engem Austausch mit dem behandelnden Arzt weitere therapeutische Schritte ein.

 

Bürokratie in der Physiotherapie:

Der Beruf des Krankengymnasten ist nicht nur „praktisch“. Das heißt, Sie müssen auch organisatorisch-verwaltende Aufgaben bewältigen. Hierzu zählen in erster Linie die Patientenverwaltung sowie die Abrechnung mit den Krankenkassen. Je nach Ihrer Qualifikation und Stellung kümmern Sie sich zudem um die übergeordnete Organisation der Therapieangebote. Des Weiteren kann die Verwaltung der Dienstpläne zu Ihrer Tätigkeit gehören.

 

Diese Anforderungen stellt der Beruf an Sie

Um die obigen Aufgaben erfüllen zu können, müssen Physiotherapeuten und -therapeutinnen über ein breites Wissen an verschiedenen Therapieformen verfügen; die Anatomie des menschlichen Körpers muss aus dem Effeff bekannt sein; und die entsprechenden Bewegungsabläufe müssen beherrscht werden. Damit Fehler in diesen entdeckt und behoben werden können, erfordert der Beruf zudem eine gute Beobachtungsgabe sowie ein überdurchschnittliches analytisches Geschick.

Da Sie als Krankengymnast viel mit Menschen zu tun haben – auch körperlich –, sollten Sie kontaktfreudig und offen sein. Des Weiteren gehören ein pädagogisches Geschick und eine verständliche Ausdrucksweise zum Profil des/der Physiotherapeuten/Physiotherapeutin. Um unmotivierte und gegebenenfalls sogar ängstliche Patienten behandeln zu können, bedarf es außerdem einem hohen Maß an Geduld und Einfühlungsvermögen – Sie müssen sensibel gegenüber den belastenden Lebenssituationen der Patienten sein.

 

  • Hinweis: In dem Beruf muss eine angemessene Balance zwischen der Identifizierung mit dem Patienten und der nötigen professionellen Distanz herrschen. Hierzu bedarf es auch einer hohen psychischen Belastbarkeit.

 

Physische Voraussetzungen für den Job

Um die Patienten aktiv bei den Übungen unterstützen zu können, muss der Physiotherapeut in einer guten physischen Konstitution sein; er muss über eine gute Körperbeherrschung als auch über eine ausgeprägte Koordination verfügen. Ebenso ist ein gewisses Maß an Kraft erforderlich, da die Behandlungstechniken zum Teil sehr anstrengend sein können. Die physische Fitness ist außerdem so wichtig, da man als Krankengymnast/-in viel in gebückter Haltung arbeitet. Ist die Muskulatur schwach, kann das schnell darin münden, dass man sich selbst in physiotherapeutische Behandlung begeben muss.

 

  • Tipp: Treiben Sie regelmäßig Sport, um den körperlichen Herausforderungen des Jobs gewappnet zu sein.

 

Diese Eigenschaften sind ebenfalls von Vorteil

  • Eine selbstständige Arbeitsweise
  • Eine sorgfältige Organisation
  • Teamfähigkeit
  • Offenheit gegenüber Neuem

Mit dem zuletzt angeführten Punkt ist vor allem gemeint, dass Sie dazu bereit sein müssen, sich ständig weiterzubilden. Nur durch die Kenntnis von neuen wissenschaftlich erprobten Behandlungsmethoden können Sie Patienten fachgerecht therapieren und ihre Leiden schmälern.

 

Bewerbungsgespräch in der Physiotherapie – so überzeugen Sie den Recruiter!

Wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, bedeutet das, dass Sie es fast geschafft haben. Das heißt, Sie konnten den Arbeitgeber mit Ihrer Bewerbung überzeugen und sich gegen zahlreiche andere Bewerber durchsetzen. Wenn Sie in dem Gespräch punkten, ist Ihnen die Stelle so gut wie sicher. Wenn Sie hingegen Schwächen zeigen oder die folgenden Fehler machen, platzt der Traum von der Anstellung schneller, als es Ihnen lieb ist. Um dieses Frusterlebnis zu vermeiden, sollten Sie sich die Hinweise sehr zu Herzen nehmen!

 

Der erste Fehler, den Sie machen können

Viele Bewerber machen den ersten Fehler bereits vor dem Einstellungsgespräch, und zwar, indem sie die falsche Kleidung wählen. Der Dresscode kann natürlich von Praxis zu Praxis variieren. Allgemein herrscht in einer Physiotherapie-Einrichtung allerdings ein eher lockerer Kleidungsstil. Sollten Sie unsicher sein, was Sie zu dem Termin anziehen sollen, recherchieren Sie den Dresscode auf der Internetpräsenz des Arbeitgebers. Ebenso können Sie sich telefonisch mit diesem in Verbindung setzen, um die notwendigen Informationen einzuholen.

 

Die richtige Kleidung für das Einstellungsinterview

  • Eine schwarze Hose mit farblich passendem, nicht zu buntem Hemd/zu bunter Bluse geht immer.
  • Tragen Sie unauffällige Schuhe.
  • Das Outfit muss unbedingt intakt, also frei von Löchern und anderen Beschädigungen sein.
  • Auch Verunreinigungen und Fussel auf der Kleidung sind ein No-Go.
  • Anders als beispielsweise bei einer Bank, ist ein Anzug in der Physiotherapie unangebracht.

 

Pünktlichkeit ist gut, aber …

Nicht wenige Jobinteressierte neigen am Tag des Vorstellungsgespräches zur Überpünktlichkeit. Das ist zwar besser, als zu spät zum Termin zu erscheinen, kann vom Personaler allerdings auch falsch aufgefasst werden: Kommen Sie zu früh in der Praxis, im Krankenhaus oder Ähnliches an, könnte sich Ihr Gesprächspartner zeitlich unter Druck gesetzt fühlen. Das muss unbedingt vermieden werden, denn schließlich hat derjenige noch ganz andere Dinge zu tun, als das Interview mit Ihnen zu führen.

Darüber hinaus wirkt eine starke Überpünktlichkeit sehr unnatürlich. Soll heißen: Tauchen Sie über 10 Minuten zu früh bei dem Unternehmen auf, entsteht schnell der Eindruck, dass Sie sonst immer unpünktlich sind. Damit können Sie ganz sicher keinen Recruiter überzeugen!

 

Sollten Sie doch mal zu früh bei der Praxis erscheinen:

Wenn Sie zu früh am Ort des Vorstellungsgesprächs eintreffen, sollten Sie Ihre Zeit in einem Café oder Ähnliches vertreiben. Atmen Sie noch einmal tief durch und begeben Sie sich zeitlich zum Termin.

 

 

Auswendiglernen als No-Go

Wie Sie wissen, ist eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sehr wichtig. Neben dem Dresscode an der Arbeit sollten Sie sich ausreichend über das Unternehmen informieren. Zudem empfiehlt es sich, Rückfragen für das Gespräch bereitzulegen.

Doch Obacht – übertreiben Sie es mit der Vorbereitung nicht! Soll heißen: Sie dürfen sich nicht sämtliche Antworten zurechtlegen. Andernfalls wirken Sie im Gespräch nicht wie ein Mensch, sondern wie eine Maschine und Ihre Glaubwürdigkeit leidet.

 

  • Merke: Als Bewerber auf eine Stellenausschreibung müssen Sie nicht nur gut vorbereitet sein. Ebenso kommt es dem Personaler auf Ihre Spontanität und Ihre Fähigkeit zur Improvisation an. Fragen, deren Antworten nicht im Vorfeld auswendig gelernt werden sollten, sind beispielsweise solche nach Ihren Hobbys oder nach Ihren gemeinnützigen Aktivitäten.

 

Sie befinden sich in einem Bewerbungsgespräch!

Ein lockerer Einstieg in das Vorstellungsgespräch à la „Hallo, wie geht es Ihnen?“ ist empfehlenswert, um die weitere Gesprächsführung zu erleichtern. Sie sollten aber keinesfalls zum Smalltalk neigen! Schließlich sind Sie nicht zu Gast bei einem guten Freund, sondern Sie bemühen sich um eine Anstellung.

 

  • Merke: In dem Stellengespräch geht es darum, sich professionell zu präsentieren und Ihre Qualifikation für den Beruf unter Beweis zu stellen. Ihr Privatleben ist hingegen nur relevant, wenn Sie der Recruiter explizit danach fragt.

 

Bewerbungsgespräch in der Physiotherapie – Praxisbezüge sind wichtig!

Dass Ihre Authentizität essenziell für das Vorstellungsgespräch ist, wurde bereits erläutert. In Bezug hierauf dürfen Sie den Personaler auch nicht mit einer Phrase nach der anderen bombardieren. Anders ausgedrückt: Zählen Sie Ihre Lernfähigkeit, Ihre hohe Arbeitsmotivation sowie Ihre hohe Belastbarkeit nicht einfach auf. Viel mehr sollten Sie diese und weitere Stärken mit konkreten Beispielen belegen.

 

  • Achtung: Vermitteln Sie den Eindruck, als hätten Sie die für den Beruf wichtigen Eigenschaften auswendig gelernt, machen Sie sich schnell unglaubwürdig.

 

Kein Mensch ist perfekt

Ein weiterer Fehler, der häufig beim Vorstellungsgespräch in der Physiotherapie gemacht wird, ist die unangemessene Selbstdarstellung: Treten Sie selbstbewusst auf, wirken Sie aber nicht, als hielten Sie sich für den tollsten Menschen auf der Welt! Ebenso sollten Sie Ihre Fähigkeiten nicht kleinreden.

 

 

Das Interview ist kein Frage-Antwort-Spiel!

Der oder die Personalverantwortliche wird Ihnen zweifelsohne eine Menge Fragen stellen. Allerdings beschränkt sich Ihre Rolle in dem Gespräch nicht auf die des passiven Antwortgebenden. Sprechen Sie also nicht nur, um auf die Fragen zu reagieren. Viel mehr sollten Sie das Vorstellungsgespräch zu einem Dialog machen: Nehmen Sie aktiv an dem Interview teil und stellen Sie eigene Fragen. Indem Sie sich über das Unternehmen, den Arbeitsablauf in diesem und weitere Faktoren informieren, bekunden Sie aufrichtiges Interesse an dem Arbeitgeber sowie an dem Job.

 

  • Achtung: Stellen Sie keine Fragen, deren Antworten offensichtlich sind. Sie sollten sich beispielsweise nicht über Dinge erkundigen, die auf der Unternehmenswebsite in Erfahrung gebracht werden können. Andernfalls vermitteln Sie schnell den Eindruck, dass Sie sich nicht auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet haben.

 

Seien Sie neugierig!

Sollten Sie während des Interviews nicht dazu kommen, eigene Fragen zu stellen, ist der Abschluss des Termins der richtige Zeitpunkt dafür: Erkundigt sich der Recruiter, ob Sie noch Fragen haben, sollten Sie dies unbedingt mit „Ja“ beantworten! Das gilt auch dann, wenn Sie eigentlich keine dringenden Fragen haben. Mit den Rückfragen bekräftigen Sie nämlich Ihr Interesse an der physiotherapeutischen Praxis.

 

  • Merke: Der Zeitpunkt, zu dem Sie Ihre Fragen stellen, ist weniger wichtig. Viel mehr kommt es darauf an, dass Sie es tun.

 

Das Thema Gehalt

In dem Vorstellungsgespräch wird es auch darum gehen, welche Vergütung Sie für die Tätigkeit erwarten. Hier ist es von übergeordneter Bedeutung, dass Sie realistische Forderungen stellen! Informieren Sie sich im Voraus über die gängigen Tarife in der Branche und gleichen Sie diese mit Ihren Qualifikationen sowie mit Ihrer Berufserfahrung ab. So können Sie Ihrem Gesprächspartner ein angemessenes Angebot unterbreiten.

 

Zu hohe Ansprüche schrecken den potenziellen Arbeitgeber ab.

Viele Stellenbewerber machen bei einem Bewerbungsgespräch in der Physiotherapie den Fehler, dass sie ihren „Marktwert“ überschätzen. Vermitteln Sie keinesfalls den Eindruck, als gehe es Ihnen nur um das Geld! Seien Sie zudem vorsichtig, was die Forderung von Zusatzleistungen (zum Beispiel vergütete Urlaubstage) betrifft.

 

Der Mensch steht an zweiter Stelle

Durch das Einstellungsgespräch mit Ihnen möchte der Personaler herausfinden, wie die eigene Praxis von Ihnen als Physiotherapeut profitieren kann. Um Ihr Potenzial für den Gesprächspartner interessant zu machen, sollten Sie auf Ihre beruflichen Qualitäten eingehen. Anders ausgedrückt: Stellen Sie nicht Ihre Person, sondern Ihre fachlichen Kenntnisse in den Vordergrund. Viele Bewerber machen den Fehler, dass sie vornehmlich von sich reden, wobei es ja in erster Linie das Berufsleben und nicht der Mensch an sich ist, was den Recruiter interessiert.

 

  • Hinweis: Überlegen Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch, wie das Unternehmen im Einzelnen von Ihnen profitiert. Verzichten Sie bei der Darlegung dieses Potenzials möglichst auf die Pronomen „ich“, „mich“ und „mir“.

 

Die äußerliche Erscheinung beim Bewerbungsgespräch als Physiotherapeut

Nicht wenige Bewerber lassen diesen Aspekt beim Vorstellungsgespräch außer Acht: Als Physiotherapeut müssen Sie eine positive Körpersprache haben. Nur dann können Sie Ihre Patienten motivieren und ein starker Partner an ihrer Seite sein.

Nehmen Sie beim Bewerbungsinterview eine aufrechte Körperhaltung ein und suchen Sie den Augenkontakt zum Gegenüber. Des Weiteren darf Ihre Stimme nicht zu leise sein. Ansonsten kann der Eindruck entstehen, dass Sie zu schüchtern für den Job sind.

 

Besondere Aufmerksamkeit gilt bei kritischen Fragen.

Fragt Sie der Interviewer, warum Sie so lange für Ihr Studium gebraucht haben oder, warum nach der Ausbildung eine solch große Lücke im Lebenslauf klafft, dürfen Sie nicht zusammensinken. Ganz im Gegenteil! Bewahren Sie (die aufrechte) Haltung und zeigen Sie, dass Sie so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Sacken Sie hingegen im Stuhl zusammen, weißt das darauf hin, dass Ihr Selbstvertrauen angegriffen ist.

 

  • Hinweis: Um angemessen auf unbequeme Fragen des Recruiters reagieren zu können, sollten Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch Gedanken darüber machen, wie Sie die Lücken im Lebenslauf erklären. Gibt es für die Einschnitte eine plausible Erklärung und bewahren Sie im Interview eine aufrechte Körperhaltung, nimmt der Arbeitgeber dies positiv zur Kenntnis.

 

Nach dem Interview

Sie haben alle Fragen des Recruiters beantwortet und auch einige Rückfragen gestellt. Dann kann doch nichts mehr schiefgehen, oder?

Leider doch! Und zwar, wenn Sie sich nicht höflich verabschieden. Bedanken Sie sich dafür, dass sich Ihr Gegenüber die Zeit für das Vorstellungsgespräch genommen hat und sagen Sie mit einem Händedruck auf Wiedersehen.

 

  • Hinweis: Ihr Abgang ist vielleicht nicht der wichtigste Teil der Bewerbung. Indem Sie Manieren zeigen, hinterlassen Sie jedoch einen positiven Gesamteindruck. Hierin kann die Nuance bestehen, die dazu führt, dass sich der Unternehmensleiter final für Sie und nicht für einen Konkurrenten entscheidet.

 

Nun liegt es an Ihnen – meistern Sie das Einstellungsinterview!

Was Sie in diesem Beitrag gelernt haben:

Sie kennen nun die gravierendsten Fehler, die Sie bei einem Bewerbungsgespräch in der Physiotherapie machen können. Vermeiden Sie diese Fauxpas, um einen guten Eindruck beim Personalverantwortlichen zu hinterlassen und sich für die Stelle zu empfehlen. In dem Artikel haben Sie sich außerdem einen Überblick über die wichtigsten Aufgaben eines Physiotherapeuten/einer Physiotherapeutin sowie über die daraus resultierenden Anforderungen an Ihre Person verschafft.

Nutzen Sie die Hinweise zum Vorstellungsgespräch in der Physiotherapie – dann steht Ihrer Anstellung in der Reha beziehungsweise einem ähnlichen Bereich nichts im Weg! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung!